Mittwoch, 20. Februar 2013




Ich staare in das wild umher wirbelnde Schneegestöber
sehe wie die Flocken sich in meinen Haaren verfangen
wie sie schmelzen wenn sie auf meine Wangen treffen

Ich schließe die Augen
atme tief durch 
und versuche die vielen Fragen aus meinen Kopf zuverbannen
ich versuche zu Vergessen
 das was war und das was hätte sein können

es wird schwer
das wird mir mehr und mehr bewusst
aber ich werde es irgendwann schaffen
 Vergessen !




Mittwoch, 23. Januar 2013

you're with me...forever and always




Lügen breiten sich aus in meinem Kopf
vergiften mein Blut
Ketten legen sich um meine Lungen
mein ganzer Körper kämpft gegen mich

kann das Licht kaum sehen
die Wahrheit nicht mehr erkennen
gib mir Hoffnung, gib mir einen Sinn
du bist meine Rettung
mein Leben







Montag, 3. Dezember 2012

ja und nein? ist das Nein am ja oder das Ja am nein schuld.



Die ganze Zeit war ich damit beschäftigt
den Sternen hinter zu jagen.
Dabei hab ich nicht bemerkt,
wie er sich leise eingeschlichen hat.
Lieb, leise, auf Samtpfoten.
Wie er ein Spalt zwischen der Mauer gefunden hat,
durchgeschlüpft ist
und ungeachtet Lügen verstreuen konnte.
Ich bin ihm und seinen Verlockungen in die Falle getappt.
Habe mich bereden und einhüllen lassen 
von der falschen Wahrheit.
Er hat das Richtige falsch werden lassen.
Nun bin ich ihm gnadenlos ausgeliefert.
Kann mich aus seinen starken Armen nicht befreien.
Der Kampf raubt mir all meine Kraft,
kann kaum atmen.
Mit letztem Mut und mit ein wenig Hoffnung
auf Hilfe schreie ich.
Schreie bis meine Lungen schmerzen.
Bis ich einsehe dass ich im weit unterlegen bin.
Nichts kann ich tun.
Süß lächelt er mich mit seinem Honigmund an,
teuflisch klingt sein lachen,
fast so wie er selbst.
Mit seinen Klauen streicht er mir nachts
im Schlaf über die Wange.
Verhindert schöne Träume,
meine Möglichkeit in eine bessere Welt zu fliehen.
Er flüstert mir grausige Kreaturen ins Ohr
bis alles um mich herum trostlos und grau wird.
Nichts habe ich mehr.
Nur seine trügerischen Lügen
denen ich gefolgt bin.



 

Montag, 19. November 2012

still, alles still als wär die Welt tot







Weder dich, noch unsere Zeit.
Ein bisschen von dir hängt immer noch fest in meinem Kopf.
Wie ein weißgrauer Schleier versperrt er mir
die Sicht.
Immer wieder denk ich an das tränenvermooderte
und depressionengetränkte Loch,
in dem du mich zurück gelassen hast.
Die Trauer mit der ich jede Nacht eingeschlafen
und jeden Morgen aufgewacht bin.
Ich spür das jeden Tag,
wenn auch nur unterschwellig.
Jeden Tag aufs neue erhoffe ich mir etwas von dir.
Sei es eine ganz besondere Bindung,
die uns ausmachen soll
oder gar eine neue Chance.
Meist ist es aber die Hoffnung auf eine Nachricht,
auf ein kleines Zeichen deiner Aufmerksamkeit,
nur für mich.
Aber da ist nichts, da kommt nichts,
alles bleibt ruhig und still.
Mein Kopf voll,
meine Augen trüb
und mein Herz unentschlossen.
Suchend und fragend lässt du mich zurück.




Dienstag, 2. Oktober 2012

it was more than just a christening; it was about getting a new life






Langsam tappse ich in das lauwarme Wasser. Es umspielt sanft meine Beine. Ein Lächeln huscht über meine Lippen. Die Sorgen und die Aufregung verschwinden. Nun stehe ich mit den halben Körper im Becken. Kameras werden gezückt und der Spruch laut ausgesprochen. Dann tauche ich unter. Komplett. Panik steigt in mir auf. Ich reiße die Augen auf. Sehe das Wasser über mir. Etwas legt sich schwer auf meine Brust. Ich wurde begraben in einem Becken aus Wasser. Bin begraben und gestorben. Doch nun tauche ich wieder auf. Schreie und hole tief Luft. Glück durchdringt meinen zitternden Körper. Ich bin auferstanden. Auferstanden aus den Tiefen. So wie er damals. Nun hält mich nichts davon ab seinen Weg zu gehen. Ihm nachzufolgen. Ich habe diese Entscheidung getroffen und bin diesen ersten Schritt gegangen. Vor der sichtbaren und unsichtbaren Welt.


Samstag, 29. September 2012

thinking of old times when it`s rainy outside




Der Blick durch das Fenster
 hinauf in den wolkenbedeckten Himmel,
 hinab zu der naßen, trüben Straße,
 bis hin zu den wenigen Menschen.
 Der verzweifelte Versuch etwas zu finden,
 was mir ähnelt,
 was den kleinsten Hauch 
 von Verbundenheit aufweist,
 schlägt fehl.
Ich suche die Wärme, 
 die Hände, die Augen von früher,
 das Gefühl geborgen und ich selbst sein zukönnen.
Das alles ist verschwunden, weg,
so wie die Sonne an diesem Regentag.



Sonntag, 2. September 2012



"Vielleicht ist es die Wahrheit, 
dass wir verloren gehen, 
um gefunden zu werden. 
Dass wir wegrennen, 
um zu sehen, wer uns folgt. 
Dass wir unser Herz brechen lassen, 
um den zu finden, 
der sich genug darum kümmert, 
damit es wieder heilt."

Quelle: http://wennnurdieerinnerungbleibt.tumblr.com/