Freitag, 30. Dezember 2011

Adieu 2011 !



Am Ende eines jeden Jahres, kurz vor Silvester, kurz vor dem neuen Jahr,
da entscheidet jeder wie das alte so war.
War es eher gut oder eher schlecht.
Was waren die schönen und was die ungemütlichen Momente.
Jeder geht im Kopf das Jahr noch einmal durch
und legt dann seine Entscheidung fest,
weiß also genau wie das nächste Jahr sein oder eben nicht sein soll !


Und mein Fazit :





Donnerstag, 29. Dezember 2011

die letzten Tage . . .







Die letzten Tage des Jahres sind angebrochen. 
Mit einem Blick aus dem Fenster erkenne ich, 
dass jetzt schon die Leute Feuerwerkskörper in Tüten
nach Hause tragen,
damit sie bald das neue Jahr begrüßen können.

Ich gehe ins Bad, schaue in den Spiegel,
fange schon beim bloßen Anblick meines Gesichtes an zu weinen.
Diese widerlichen Pickel und Pusteln, diese Windpocken!
Warum jetzt? Darauf war ich nicht gefasst.

Diese hässliche Fratze die mir dort entgegen blickt bin ich.
Dieses ekelige Etwas.
Wie kann man nur so hässlich sein?
Am liebsten würde ich diese Pusteln alle aufkrazten,
mein ganzes Gesicht zerfetzen,
meinen Körper zerstören.
Hässlich. Hässlich. Hässlich!

Das Jahr geht zu Ende und es hat sich nicht gebessert.
Hoffnungslosigkeit bestimmt immer noch mein Alltag.
Und immer wieder zu sehen, wie grausam man sich findet.

Die letzten Tage sind angebrochen . . .




Sonntag, 18. Dezember 2011

Erinnerungsloch und der fade Geschmack von Papaya



Über ein halbes Jahr war es nun her, dass wir uns wieder sahen, redeten und lachten.
Als ich nun vorsichtig die Holztreppen hinab ging, stieg mir der süßliche Geruch von Alkohol in die Nase. Der stechende Zigarettenqualm störte mich dabei nicht.
Die Musik wummerte bereits laut durch den Raum.
Alle blicken uns an, sobald wir am Ende der Treppe angelangt waren.
Man begrüßte sich mit Handschlägen, Umarmungen, Lächeln.
Die ersten Drinks wurden ausgegeben.
Nun gab es nichts außer dieser Party, einer Party im Keller eines Kumpels.

"Hey hast du mal wieder was von dem gehört?"
"Warst du letztens bei dem auf der Party?"
Belangloses Gerede von irgendwelchen Leuten, auf irgendwelchen Partys, mit irgendwelchen Alkoholabstürzen, die mich nicht interessierten, wurden nun zum Gesprächsthema.
Ich nahm also mein Glas, nippte kurz dran, schaute in die Runde
und unsere Blicke trafen sich.
Etwas war anders. Das war nicht mehr der Blick, wie an dem Abend, als wir auf der Holzbank am Bootshaus saßen, nett geredet und etwas getrunken haben.
Deine Augen funkelten, doch ich wusste nicht warum.
Skeptisch sah ich dein Freund an. Der, der dich am besten kannte, doch der grinste nur.
Meine Hand bewegte sich wieder in Richtung meines Glases.
Ich trank es in einem Zug aus.
Und bekam gleich wieder etwas eingegossen.

Die Shisha wurde angemacht und ein süßlicher,
fruchtiger Geruch zog sich nun durch den Raum.
Als der Schlauch bei mir ankam, lehnte ich ab. Mit sowas wollte ich nichts zu tun haben.
Aber es war schon interessant wie alle kleine Rauchringe machen konnten.


"Erinnerst du dich noch dran, wie wir im Sommer
eine Flasche Tequila zusammen ausgetrunken haben?"
Nein, daran konnte ich mich nicht mehr erinnern. Noch nichtmal an die Tatsache, dass ich damals Tequila getrunken haben soll. Geschweige denn eine ganze Flasche nur zu zweit.
"Was? Echt nicht? Man das war doch richtig lustig.
Aber nicht dass du heute wieder so viel trinkst."
Nein, das hatte ich nun wirklich nicht vor. Ich wollte euch einfach nur wieder sehen.
Wollte bei euch Zuflucht suchen. Mich irgendwo geborgen fühlen.
"Erinnerst du dich, dass du ständig jemanden umarmt hast, als du betrunken warst? Ja mich hast du richtig oft umarmt. Dein Freund hat schon gedacht du stehst auf mich."
Was? Nein, daran konnte ich mich nicht entsinnen. Verdammt was hab ich denn in dieser Nacht, auf der Geburtstagsparty alles getrunken?
Und was hab ich in diesem Zustand alles angestellt, was hab ich dir damals angetan?
Du wolltest es verhindern richtig? Du hast mich gebeten nicht mehr zu trinken, das könnte mein Körper noch nicht ganz verarbeiten.
Und trotzdem muss ich wohl so viel Alkohol getrunken haben, dass ich mich an fast nichts mehr von dieser Party im Sommer erinnern kann.

Das ist dann wohl mein erstes richtiges Erinnerungsloch!
Na herzlichen Glückwunsch!

Als mir das bewusst wurde, war ich so verwirrt und hab ihn einfach nur angestarrt.
Und dann dich. Die ganze Zeit hast du nichts gesagt, mich nicht angeguckt.
Aus Frust greif ich zur Shisha, nehme einen großzügigen Zug.
Meine Lunge füllt sich mit Rauch.
Und ich stoße ihn aus, vor mir bilden sich Rauchschwanden.
"Was soll das noch mal für eine Geschmacksrichtung sein?"
"Also eigentlich Papaya!"
Nur hab ich das nicht wirklich geschmeckt. Ich nehme noch ein Zug, viel länger als der erste, so dass es im Rachen schon kratzt und stoße den Rauch erneut raus.
Nein, nichts, kein Geschmack.
Ich wiederhole den Vorgang mehrmals, aber jedes Mal passiert nichts.
Irgendwas muss ich wohl falsch gemacht haben.



Ihr lächelt mich beide an und in dem Moment fällt mir auf, dass alle anderen schon gegangen sind, zu einer anderen Party, irgendwo in Mitte.
Sollen sie nur machen, ist mir egal. Hauptsache ich bin bei euch, bei dir.
Es tut unheimlich gut, wieder neben dir sitzen zu können, dein Lachen zu sehen, deine Stimme zu hören, einfach nur zu wissen ich bin dir nicht ganz egal.
Und so reden und trinken wir weiter, bis tief in die Nacht, bis unsere Gläser und die Flaschen leer sind.

Bald schlaf in angelehnt an deiner Schulter ein, nehme eure Stimmen nur noch gering war.
Doch merk ich wie du mich nah an dich ran ziehst, deinen Arm um mich legst und dabei immer wieder über mein Kopf streichelst.
Das fühlt sich gut an, sehr gut.
Ich will nie wieder gehen, nie wieder in den Alltag, nicht mehr weg von dir!

Panisch wache ich auf, hab geträumt ihr seid weg, habt mich allein gelassen.
Doch deine Stimme ist so beruhigend und deine Nähe so angenehm, dass ich nach einer Weile meine Augen wieder schließe.
Und ich merke wie du nun meine Schultern schreichelnst und nach einer Weile runter zu meiner Hüfte wanderst.
Du hast eine Freundin, das war mir klar, aber es bin ja nicht ich, sondern du machst es.
Demnach kann nichts schlimmes daran sein.

Später wach ich erneut auf, schaue schnell auf die Uhr: 2.40.
Nein, jetzt fahr ich nicht noch nach Hause.
"Du kannst bei mir übernachten wenn du willst!"
Das erste Mal seit langem sagst du was, lächelst. Nicke stumm.
"Ja cool, dann fahr ich mal Poker spielen!"
"Was? Jetzt noch?"
"Klar, ich habs versprochen!"
Und meine Laune sinkt, meine Hoffnung ist auf dem Nullpunkt.
Du gehst, verabschiedet dich von mir, von deinem Kumpel.

Wir gehen die Treppen rauf, in dein Zimmer, in dein Bett.
Alles lass ich an, nehm Abstand von dir. Will nur noch schlafen, schlafen und zurück zu ihm.
Doch auf einmal lieg ich in deinem Arm, meine Lippen auf deinen.
"Ich kann nicht!"
"Warum nicht?"
"Es fühlt sich so falsch an!"
Mehr will ich einfach nicht sagen, alles nur noch vergessen, nie wieder dran denken.





Donnerstag, 8. Dezember 2011

es wäre fast geschafft . . .

Es ging gut.
Ja wirklich,
es war fast geschafft.
Gleichgültigkeit bedeutete mein Sieg.
Doch kaum erscheint irgendwo eine Nachricht,
ein kleiner Zettel aus der Vergangenheit von dir
oder eine simple Mail der Gegenwart,
werd ich aus der Bahn geworfen.
Komme vom Weg ab.
Verfalle in meine alten Muster,
versinke im Tränenmeer.

Warum hörst du nicht damit auf?
Warum quälst du mich so?
Hör auf Sachen zu schreiben,
obwohl sie für andere bestimmt sind,
denn letzendlich trifft es mich ja doch.
Viel härter als du denkst.



Dienstag, 6. Dezember 2011

Himmel und Hölle zugleich



" Liebe ist manchmal widerwärtig,
Liebe kann einen zu ewiger Verdammnis verurteilen.
Liebe kann einen in die Hölle treiben.
Aber wenn man sehr großes Glück hat,
holt sie einen wieder zurück. "




Donnerstag, 1. Dezember 2011

Lehrer sind auch nur Menschen



Hätte ich gewusst,
dass dieses Gespräch so positiv verläuft,
hätte ich mich schon vorher getraut
mit ihm zu reden.

Nie hätte ich gedacht,
dass er so einfühlsam und verständnisvoll sein kann
und dass hinter diesem gefürchteten Lehrer
ein richtiger Mensch steckt,
der einen aufmuntern kann.


Gesprächsfetzen:

"There are many fishes in the lake.

. . .

Es gibt nicht nur diesen einen Jungen,
sondern viele mehr,
nur leider nicht auf unserer Schule. "


"Der Engländer sagt:
You have to kiss many frogs
to find your prince.

. . .

Meine Tochter musste auch so viele Frösche küssen,
um endlich ihren Prinz zu finden
und ich sag dir was,
sie hat ihn gefunden.
Und ich bin mir sicher du findest ihn auch.
Ich weiß es. "

Na ist doch toll,
wenn wenigstens der Englischlehrer an mein Glück glaubt.


Und dann, ganz plötzlich,
hat er etwas gesagt,
was mich bis jetzt immer noch erstaunt:

"Gib dir nicht die Schuld,
dass es vorbei ist.
Da gehören immer 2 dazu.
Du bist so ein wundervolles Mädchen geworden,
nicht nur von Außen, sondern charakterlich.
Bestraf dich nicht für das was passiert ist.
Mädchen oder junge Frauen bestraften oftmals sich
und ihren Körper, da sie sich die Schuld an allem geben.
Tu das nicht. "

Er sprach das aus 
was mich die ganzen Wochen lang belastet hat.
Ich bin ihm so dankbar.

Der beste Lehrer den ich kenne!





Dienstag, 22. November 2011

Bruderherz





"Du konntest ihn nie wirklich leiden, oder?"
"Nein er ist ein Weichei!"


Ich wusste nicht, ob ich bei dieser Antwort
lachen, weinen oder sauer sein sollte.
Letzendlich entschied ich mich für die erste Möglichkeit.
Was dazu führte, dass er auch erst grinste und dann mitlachte.


Blut ist eben doch dicker als Wasser!




Sonntag, 20. November 2011

Goodbye


Ich sitze auf meinem Lieblingsplatz,
hinten im Raum in der Ecke.
Dort ist es gemütlich, dort lässt man mich in Ruhe.
Die Musik der Gitarre dringt nur dumpf an mein Ohr.
Ich kann mich kaum konzentrieren.
Seh dich auf der anderen Seite des Raumes,
dein Blick nach vorn gerichtet, die Arme weit ausgebreitet.
Dein Anblick bringt mich immer noch aus der Fassung,
lässt mein Herz rasen, bringt mich zum weinen.
Die Tränen rollen an meinen Wangen herab,
tropfen auf den grünen Teppich.
Ich fühle nichts mehr,
außer diesen Schmerz, die riesige Enttäuschung,
die unbändige Wut.
Alles kommt wieder zusammen.

Die Musik verklingt.
Ich halte mein Blick sturr auf den Boden gerichtet,
setzte mich auf einen Stühl.
Alle anderen wusseln herum,
fangen an zu reden.
Warum kommst du nicht her?
Warum fragst du nicht wie es mir geht,
wie meine Woche war?
Warum hast du mir nicht ein einziges Mal geschrieben?
Dir scheint das egal zu sein,
denn du lachst und plauderst vergnügt mit den anderen.

Er setzt sich zu mir,
fragt wie es mir geht, redet mit mir.
Doch du, du starrst nur kurz zu uns
und wendest deine Aufmerksamkeit wieder den anderen zu.
"Weißt du, vor ein paar Jahren wurde mir etwas mit auf dem Weg gegeben.
Magst du es gern hören?"
Ich versuche mein Tränen zu unterdrücken
und nicke nur stumm.
"Mir wurde gesagt:
Die Vergangenheit kannst du nicht ändern,
doch du lebst im Hier und Jetzt, in der Gegenwart
also hast du die Chance die Zukunft zu ändern.
Du kannst sie in deine Hand nehmen."

Als er mir diesen Satz sagte,
wurde mir schlagartig bewusst was er meinte.
Ich bin verantwortlich für meine Stimmung und für meinen Tag.
Ich bin schuld, wenn ich zulasse,
dass meine Vergangenheit meine Zukunft zerstört.
Und mir wurde klar, dass es nicht bringt,
wenn ich weiter trauern würde,
weiter versuchen und kämpfen würde.
Ich hab erkannt, dass wir nie wirklich zusammen gepasst haben,
dass ich dir und deiner ehemaligen Freundin nie das Wasser
hatte reichen können,
dass ich dich nie richtig glücklich machen konnte
und es auch nie geschafft hätte,
egal wie sehr ich es probiert habe oder hätte.
Mir wurde urplötzlich bewusst,
dass nach all dem was vorgefallen war,
wir auf keiner Ebene noch normalen Kontakt haben können.
Und als ich das erkannt habe,
wollte ich gehen,
wollte fort,
dich nie wiedersehen.
Doch bevor ich das getan hab,
wollte ich dich ein letztes Mal umarmen,
dich nicht einfach so stehen lassen,
egal wie sehr du mich verletzt hast.
Ich bin zu dir, hab dich umarmt.
Dir letzte Wort ins Ohr geflüstert. Böse Worte.
Ich hab Groll und Hass in mir geschürrt.
Deshalb hab ich mich erneut umgedreht
und dich umarmt.
Sehr lang sogar. Vielleicht zu lang für ein Abschied.
Schnell hab ich mich dir entzogen, deiner Nähe, deinem Geruch.
All das würde mich sonst wieder an dich binden.
Aber es hätte kein Sinn weiter zu hoffen,
dass sich die Situation zwischen uns bessert.

Und so hab ich nunmal meine Entscheidung getroffen.
Ich bin gegangen, hab abgeschlossen.
Mit dir und der ganzen Sache.
Vielleicht wird es manchmal noch weh tun,
vielleicht werd ich mir weh tun,
vielleicht werde ich noch oft weinen, dir nachtrauern,
von dir schreiben, von dir träumen,
aber das wird mit der Zeit auch irgendwann gehen,
denn der 1. Schritt wurde gemacht.
Von mir, wie so oft schon.
Aber das wird nun auch der letzte bleiben.

Goodbye my Lover.
Goodbye my friend.



Donnerstag, 17. November 2011



Verzweifelt hält sie sich am Waschbecken fest. Sucht Halt.
Sie schaut in den Spiegel. Ein wenig von dem Erbrochenem klebt noch an ihren Lippen.
Weiß sieht ihre Haut aus. Sehr weiß. Weißer, als ein unbeschriebenes Blatt. 
Weißer, als der Schnee, der bald auf den Straßen liegen wird.
Unnatürlich weiß.
Krank sieht ihr Gesicht aus. Fleckig.
Sie wischt den letzten Rest vom Erbrochenen mit ein Stück grauen Toilettenpapier weg.
So grau wie der Himmel. So trostlos.
Sie spült den Mund mit Wasser aus. Mit ganz viel Wasser. Minutenlang.
Es hilft nicht. Der Geruch ist noch da.
Der Geruch, der sie beinah wieder zur Toilette rennen lässt.
Der Geruch von Hilflosigkeit. Erbärmlichkeit.
Tränen laufen nun über ihre Wangen. Warm. Stumm.
Sie wischt sie mit ihrem Pulloverärmel weg.
Atmet tief durch. Einmal. Zweimal. Dreimal.
Sie fühlt sich so erschöpft. So müde. Leblos.
Und doch öffnet sie die Tür. Tritt hinaus in den Flur.
Ist auf dem Weg ins Klassenzimmer zurück zum Unterricht.
Als wäre nichts gewesen.
Als gehe es ihr gut.

Montag, 14. November 2011


Versteckt müssen sie sein.
Mit viel Stoff bedeckt.
Minute um Minute.
Stunde um Stunde.
Unsichtbar für fremde Augen.
Den ganzen Tag.


Bis zum späten Abend.
Erst dann dürfen sie schimmern.
Blutrot über meinem Arm.
Damit die Nacht sie heilt.

Mittwoch, 9. November 2011




"Menschen kommen und gehen."


Dieser Satz hat meine letzten Jahre geprägt
und wird mich auch mein ganzes Leben begleiten,
da er die Wahrheit spricht.

Es gibt die einen Menschen, denen man kurz begegnet,
zum Beispiel im Supermarkt,
am Geldautomaten
beim Gassi gehen,
in der Schule.

Und es gibt die Menschen, denen wir begegnet,
kennenlernen und uns für eine Weile begleiten.
Zu einem bestimmten Zeitpunkt kreuzen sich die Leben
zweier oder mehrer Personen,
verschmelzen zu einem Weg.
Man fasst eventuell gleiche Ziele ins Auge,
beschreitet die manchmal mehr oder weniger steinigen
und holprigen Straßen zusammen,
geht durch Regen und Sonnenschein,
streitet, zankt, beschimpft und versöhnt sich.

Doch irgendwann kommt der Punkt
an dem man nicht mehr gemeinsam weiter gehen kann.
Man hat andere Ziele, andere Wünsche,
andere Leute.
Und dann trennen sich nun mal die Wege.
Man schreitet allein voran.
 
 
Am Anfang tat das weh, sehr sogar.
Du hast mir so viel bedeutet.
 Mehr als gedacht.
Doch sei unbesorgt.
Das ist nun vorbei.
Ich hab es akzeptiert, verstanden.
 
Das Leben gibt und nimmt uns Personen.






Montag, 7. November 2011

von Kopf bis Fuß





Schlecht gelaunt. Trauriges Gesicht.
Das Licht geht aus. Die Scheinwerfer an.
Eine letzte Träne rollt. Die ersten Takte beginnen.
Ein Drönen durchdringt den Raum. 
Ein Wummern lässt den Boden vibrieren.
Die Gedanken werden von der Musik verdrängt,
verbannt, ausgelöscht.
Was zählt ist der Moment, das Gefühl,
der Augenblick.
Ich lass mich treiben vom Beat der Musik.
Fühl mich frei, schwerelos.
Alles liegt hinter mir, der Tag, die letzten Wochen, du.
Was nun zählt ist die Musik, die mein ganzen Körper mit Glück erfüllt.


"Hör nie auf damit, den Himmel anzufassen.
Komm, renn der Sonne entgegen"


Ich bin zu nichts anderem in der Lage als zu tanzen.
Meine Füße, mein Körper, bewegen sich wie von selbst.
Als hätte ich nie was anderes getan.
Ich gehör hier hin, für den Moment, den Augenblick.
Sprüst du es auch?
Dieses unglaubliche Gefühl?
Das heftige pulsieren in den Ohren,
die Gänsehaut auf den Armen,
das Prickeln im Nacken?
Ist es nicht wundervoll?
Das pure Leben!


"Do you wanna make love to me? 
I know you wanna make love to me!"

Mein Kopf schwingt hin und her.
Von links nach rechts.
Von rechts nach links.
Mein Herz schlägt nun auch im Takt
der wummernden Musik.
Ich verschmelze mit ihr.
Kann mich kaum noch lösen.
Es ist atemberaubend.
Unglaublich!


Sonntag, 6. November 2011

bin süchtig



Bin süchtig nach dem Augenblick, verliebt in den Moment
in das, was man das Leben nennt 
Denn ich bin süchtig wie der Mond,
der halb voll da oben thront
mein ganzes Leben ist in Trance
ich bin verliebt in die Chance, die vor mir liegt  
 


 

Donnerstag, 3. November 2011

Mittwoch, 2. November 2011

called out in the dark



" Es ist als könnten wir uns selbst nicht helfen
weil wir nicht wissen, wie wir zurückgelangen"







It's clear, isn't it ?


Damn,
you are just one of those dumb and ignorant pretenders!

So, why do I care ?




'cause perhaps I still love you ?


 

I 've wasted my time with the past





die ganze Zeit hatte ich das Gefühl leblos zu sein,
wie eine Hülle,
einfach nur umher zu wandeln
mit geschlossenen Augen

ich hab die Schönheit des Lebens nicht mehr wahrgenommen,
die kleinen Wunder,
die Wärme der Sonne,
die strahlenden Farben der Herbstblätter
ich war blind

die letzten Wochen ist das Leben an mir vorbei gezogen,
während ich noch in der Vergangenheit steckte,
während ich getrauert, geweint und geschrien habe
ich war nicht fähig zu leben

aber das ist vorbei
denn dort sind nun Hände
Hände, die mich aus dem Sumpf der Vergangenheit ziehen,
denen ich vertrauen kann,
die länger bleiben als nur ein Jahr

und so wird es mal wieder Zeit zu leben !






Donnerstag, 27. Oktober 2011

Albert Camus



"Unter Liebe versteh ich 
die Mischung von Verlangen, Zärtlichkeit 
und gegenseitigem Verstehen, 
die mich an ein bestimmtes Wesen bindet. 
Großmütig ist die Liebe zwischen zwei Menschen nur, 
wenn sie zugleich vergänglich 
und einzigartig ist."




Dienstag, 25. Oktober 2011

die Sache mit dem leben lassen


Ich hoffe dass dein Körper brennt,
dass du schreist,
flehst, bettelst.
Dass die Schmerzen vom Rücken
bis zum Kopf reichen,
dein Gehirn explodieren lassen,
genauso wie bei mir.
Ich will dass du am Ende bist,
du nicht weiter weißt,
hilflos und allein bist.
Ich wünschte du würdest vor dem Abgrund stehen,
kurz vorm Sprung,
nur ein Schritt davon entfernt
und keiner ist da,
der dich davon abhält.
Alle sind gegangen,
haben dich allein gelassen.
Ja das wünsche ich dir,
dass du genauso am Ende bist wie ich,
dass du leidest.
Ausnahmslos.
Gnadenlos.
Ich hoffe, dass mit jedem weiteren Wort
mehr und mehr Verzweiflung deinen Körper durchzieht,
immer weiter Gift durch deine Adern fließt,
du Blut spuckst.
Den Atem verlierst!
So wie ich!



Aber andererseits möchte ich,
dass dir das alles nie wiederfährt,
du nie so leiden musst,
dass vor dem Abgrund Leute stehen,
die dich auffangen würden.
Ich wünsche mir,
dass du nicht jede Nacht wach liegst,
Tränen dein Kissen tränken
und du nicht einschlafen kannst.
Ich will dass du glücklich bist,
lächelst, lachst, strahlst,
so wie ich dich kennengelenrt habe.
Dass du nie so hoffnungslos bist,
nie so entmutigt.
Ich hoffe, 
dass du mit erhoben Kopf weiter gehen kannst,
voller Würde und Anmut,
so wie ich es gern tun würde.
Dass du stark bist,
kämpfst und niemals aufgibst.
Ich bitte dich.
Sei glücklich.
Das ist alles was ich will.
Selbst wenn ich der Grund deines Glücks 
nicht sein kann.





Und wenn du dann glücklich bist,
wird es Zeit für mich zu gehen.




Montag, 24. Oktober 2011

just remember . . .





erinnerst du dich
wie ich dir ständig
von dieser Angst erzählt habe?
wie du immer behauptet hattest
es sei eine vollkommen unbegründete Angst?
aber weißt du was?
letztendlich hatte ich doch Recht
und du hast erkannt
dass ich nicht so toll bin
wie du einst dachtest!



Freitag, 21. Oktober 2011

emptiness is killing me





und alles was ich tun kann,
ist einschlafen
und darauf zu hoffen, 
dass alles nur ein Alptraum ist
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
obwohl ich weiß,
dass es nie enden wird










obwohl ich dachte
es nie zu verlieren





Montag, 17. Oktober 2011

skin



you can feel like a part of something if you are part of the scene 
you can make your life a pretty at a little ice and gin, 
wash off the make-up and prepare the aspirin 
well you can get out of this party dress 
but you can't get out of this skin





Donnerstag, 6. Oktober 2011

"Wie soll ein Mensch das ertragen..."



wie ein Hammer
sausen deine harten Worte
auf unser Gebilde von
Zweisamkeit, Vertrauen, Würde und Anmut

du zerstörst alles
was wir so mühsam aufgebaut haben,
ales was wir hatten

du zerreißt das Band
welches uns tief im Inneren verbunden hat

nichts kann den Schmerz stoppen,
er verbreitet sich in meinem Körper
und zerfrisst mich

ein Schmerz, der mich an den Rand meiner Nerven bringt,
der mich zerstört,
der nie vergehen wird

egal was du tust


Dienstag, 4. Oktober 2011

gone forever

" And now it's coming clear
That I don't need you here
And in this world around me
I'm glad you disappeared
I feel so much better
Now that you're gone forever"
 
 
 

Sonntag, 25. September 2011

du, der Regen und das Gefühl von Einsamkeit





" Es ist Zeit, ich muss gehen "
Ich nicke leicht.
Tränen steigen mir in die Augen.
Ein letzter flüchtiger Kuss 
und eine schnelle Umarmung.
Die Tür fällt ins Schloss,
ich höre deine hastigen Schritte 
die Treppe runter gehen.
Ich tapse auf den Balkon,
um ein allerletzten Blick auf dich
werfen zu dürfen.
Kaltes Nass berührt meine Zehenspitzen
und praselt auf meine Füße.
Ich halte mich am Geländer fest,
lehne mich weit rüber,
strecke mein Arm aus
und winke dir heftig zu.
Du erwiderst es kurz
aber dann sprintest du los,
mit dem Regenschirm in der Hand.
Drehst dich nicht mehr um.
Meine Tränen vermischen sich mit den Regentropfen,
die auf meine Wange tropfen.
Aus meinen Füßen weicht die Wärme.
Doch ich bleibe eisern stehen.
Ich will sehen wie du gehst,
nur diese wenigen Sekunden dich noch beobachten.
Deine Schitte sind gleichmäßig aber sehr schnell.
Schon hast du das Ende der Straße erreicht,
biegst ab und verschwindest aus meinem Blickfeld.
Ein undefinierbares Gefühl steigt in mir auf.
Hilflosigkeit, Trauer, Einsamkeit, Liebe.
Obwohl ich weiß dass wir uns wiedersehen,
sehr bald sogar,
wahrscheinlich noch diese Woche.
Doch trotzdem ist es jedes Mal komisch
dich gehen zu sehen.


" Und wenn wir uns irgendwann wieder sehn
Bleibt bestimmt mein Atem stehen
Wenn nicht mein Herz in tausend Stücke bricht
Ich denk an dich, denn etwas anderes kann ich nicht mehr "



Montag, 12. September 2011

Donnerstag, 8. September 2011

Melodie mit Herz



Zwischen all dem lauten Stimmengewirr
dringt ein sanfter Klang an mein Ohr.
Du hast dich an das alte Klavier gesetzt
und deine Finger fliegen unbeschwert über die Tasten.
Ich geh auf dich zu.
Bleibe irgendwann stehen 
und setzte mich neben dir.
Ein kurzes Lächeln huscht über deine Lippen,
während du spielst.


Du siehst auf.
"Spiel mir ein Lied."
Überrascht schaue ich auf das Klavier.
"Ich kann aber nicht spielen."
Nach kurzem Zögern lege ich meine Finger auf die Tasten,
fang an willkürlich etas zu spiele.
Mühelos, wie von selbst
gleiten sie über das Klavier
und erfüllen den Raum mit ein wundervollen Melodie.

Mittendrin setzt du ein,
vollendest den Klang.




Um Können oder Nicht-Können
geht es nicht.
Das Herz muss mit dabei sein !




Montag, 29. August 2011

the one I never wanna lose

"Ohne dich wären die Gefühle von heute 
nur die leere Hülle der Gefühle von damals."








David P.



 ♥