Freitag, 31. Dezember 2010

das, was du nicht hörst




Jede deiner Berührung brennt wie Feuer auf meiner Haut
und kitzelt doch wie eine Feder, die sanft über meinem Arm gleitet.
Ich versink mehr und mehr in deinen Augen. Braun. Endloses Braun.


Mein Puls rast, mein Herz springt fast aus meiner Brust.

Hörst du es?
Mein Herz?
Wie es dich anfleht?
Wie es dich vergöttert?


Dein Gesicht wirkt ausdrucklos. Teilweise bedrückt
Doch du erstickst die Frage, die ich dir stellen will mit einem Kuss.
Weich. Absolut weich sind deine Lippen.


Mein Puls rast, mein Herz springt fast aus meiner Brust.

Hörst du es?
Mein Herz?
Wie es schreit?
Wie es dich vergöttert?



Es ist eine Melodie.



Eine Melodie,
die nur für dich geschrieben wurde!



Hörst du sie?





Hörst du die Melodie meines Herzens?





 

Sonntag, 26. Dezember 2010

closed door



Mit einem lauten Scheppern schlägt die Tür vor ihren Augen zu.
Es war zu spät um dies zu verhindern. Zu spät!
Die Hand formt sich zur Faust. Laut pocht sie an das massive Holz.
Immer und immer wieder. 
Die Nägel krallen sich in die Tür. Hinterlassen Spuren. Kleine Andenken.
Ratsch, ratsch. Wieder und immer wieder.
Der verzweifelte Schrei, der aus ihrer Kehle kommt, prallt an der Tür ab.

Die Tür: starr. massiv. verschlossen !

Wie ein wildgewordenes Tier, eine Bestie, kratzt sie an der Tür.
Kratzt ihre Finger und Hände blutig.
Ihre Schreie hallen stumpf durch die Tür.

Die Tür: zerkratzt. blutig. verschlossen !






Nein! Dieses Mädchen an der Tür das bin nicht ich. Das bist du.
Zum Glück Mein Glück.




Geh Mädchen. Bitte. Geh !



Lass mich in Ruhe.






Lass ihn in Ruhe!












Bitte!















Freitag, 24. Dezember 2010

mehr als nur ein Stück Papier



Das Reißen des Umschlages ist für einen kurzen Moment alles was man hören kann.

Zitternde Hände ziehen behutsam das zarte Papier heraus. 

Der Brief wird sorgfälltig auseinander geklappt.

Ein Schauer überzieht ihre Arme.

Buchstaben zieren das weiße Nichts. 

Müde Augen beginnen zu lesen.

Aneinander gereihte Worte prägen sich in ihr Gedächtnis. 

Lösen unerwartete Emotionen aus.


Hass. Trauer. Verzweiflung. Liebe. Pures Glück.



Das was sie nun in den Händen hielt, dies kleine Stück Papier war viel mehr als das.

Es war das Tor zum Paradies. 

Und gleichzeitig der Weg zur Hölle.

Doch sie hütet das Stück Papier wie ihren Augapfel.

Das kleine Stück Papier war nun wichtiger als ihr eigenes Leben.


Es bedeutete ihr einfach alles.



Montag, 13. Dezember 2010

Gefühlschaos








Weil
ich
selbst
nicht
weiß
wie
es
mir
geht
!

Eros und Thanatos




Eros

der Gute, der Held, der ums Überleben und für die Gerechtigkeit kämpft
er verkörpert pure Stärke, Tapferkeit und grenzenlosen Mut
mit seinem goldenem Herzen und dem messerscharfen Verstand
kämpft er auch wenn das Ende nah ist


Thanatos

der Böse,  der Helfer vom Tod, der die totale Zerstörung bringt
er verkörpert ewige Missgust , Neid und puren Hass
seine Sense rammt er jeden ins Fleisch
um das zu bekommen was er will




Eros und Thanatos

es gibt sie seit Jahrzenten, seit Menschengedenken
sie kämpfen einen unergründlichen Kampf
ihre Klingen kreuzten sich, keiner gibt auf
wie Blitz und Donner sind sie ein Teil vom großen Ganzen

sie stecken in jedem von uns, in jedem Mensch
sie sind die Triebe, die jeder hat
Eros der Lebenstrieb
Thanatos der Todestrieb

hat der Kampf erst einmal begonnen, kann man sie nicht stoppen
sie sind die reinste Qual für jedes schwache Gemüt
treiben uns durch ihre Streitigkeiten in den Wahnsinn
an den Rand unserer Nerven

doch sie sind wichtig
sie sind ein Teil von uns
sie bestimmen unser Handeln, unser Denken

sie bestimmen unser Leben








Samstag, 11. Dezember 2010

indefenso



Der Gedanke bebt in ihrem Kopf. Flammt in ihren Augen auf.
Und prickelt auf ihrer Haut.
Das Gefühl ist unbeschreiblich. Fast wie mit einem Donnergrollen zu vergleichen.
Es schwillt langsam, ganz langsam an. Findet seinen Höhepunkt in einem Blitz,
der den Himmel teilt.
Die Nacht wird zum Tag und sie tanzen als wäre es ihr letzter.


Es ist so weit. Nägel krallen sich in warme, weiche Haut
wie die Zähne eines Raubtiers in den Nacken der Beute.
Nicht fähig zu zappeln. Nicht fähig zu entkommen. NIcht fähig zu atmen.
Dem Monster hilflos ausgeliefert.

Er leckt sich das Blut von den Lippen. Zieht die Krallen aus der Haut.
Unschuldig. Hilflos. Naiv.
Blind ist sie ihm in die Arme gelaufen. Hat ihm geglaubt.
Er war gierig. Stark und in allem überlegen.
Nun liegt sie am Boden. Seine Beute.



Donnerstag, 9. Dezember 2010

Schneegeflüster



Die Schneeflocken wirbeln im Wind und verfangen sich in meinen Haaren.
Sie prallen auf meine Wangen und beginnen zuschmelzen.
Kleine Tropfen bilden sich auf meinem Gesicht. Ich liebe dieses Gefühl.
Die Augen funkeln. Ein Lächeln lässt sich blicken.

Eiskristalle hängen an Ästen und Zweigen.
Glitzern wenn die Sonne durch die Wolkendecke lugt.

Der Schnee unter meinen Füßen knischt. Er flüstert. Er erzählt Geschichten.
Sei leise! Dann hörst du es vielleicht auch.

Sehe Leute den Hügel runter rodeln. Sehe sie lachen. Spaß haben.
Ich höre vergnügte Kinderstimmen, die durch die Straßen hallen.
Beobachte ein Paar, das sich leidenschaftlich im Schneegestöber küsst.
Alles wirkt so friedlich. So vollkommen. Und doch vergänglich.

Der Schnee bedeckt die Stadt mit seiner weißen Pracht. Es siehst schön aus.
So unantastbar, so unschuldig. Und doch vergänglich.

Ich breite meine Arme aus, dreh mich im Kreis, beginne zu tanzen.
Das ist meine Welt. Mein Element.





Wusstet ihr dass Schneeflocken
kleine Geschenke des Himmels sind?
Kleine, seltene, wunderschöne
und leider auch vergängliche Geschenke?
Sie schenken uns eine kurzfristige Schönheit,
einen Moment des Glücks.
Sie strahlen eine gewisse Ruhe aus.
Sie sind etwas besonderes.

Nur wenige sehen das.
Viele hassen den Winter, den Schnee.


Doch ich liebe ihn.







Mit all seinen Macken!













Montag, 6. Dezember 2010

absolut gnadenlos


Mit seiner schwarzen Kutte, die sein Gerippe verdeckt,
sitzt er in seinem kleinen Kämmerchen.
Schmiedet Pläne. Dreht die Sanduhr.

Wer ist der Nächste?

Mit seinen Knochenfingern kratzt er übers Papier.
Geht seine Liste durch. Sucht nach einen Namen.

Wer muss als nächstes leiden?

Mit seinem erfürchtigem Gelächter durchflutet er die Kammer.
Die Wände beben.

Wer wird sein nächster Sklave?

Er will die Armen und Reichen. Will die Bösen und Guten.
Nimmt die Schwachen und Starken.
Alles was er kriegen kann.

Er schärft seine Klinge. Seine Sense. Seinen einzigen Freund.
Macht sich bereicht und bricht auf.


Ein Stich. Ein Hieb. Vorbei.


Mit einen Grinsen zieht er weiter.



Donnerstag, 2. Dezember 2010

Musik, die meine Welt bewegt






Florence and the Machine



There's a drumming noise inside my head
That starts when you're around
I swear that you could hear it
It makes such an allmighty sound
There's a drumming noise inside my head
That throws me to the ground
I swear that you should hear it
It makes such an allmighty sound

[ Dort ist ein trommelndes Geräusch in meinem Kopf.
Es beginnt, wenn du hier bist.
Ich schwöre du kannst es hören.
Es ist ein mächtiger Ton.

Dort ist ein trommelndes Geräusch in meinem Kopf.
Es wirft mich zu Boden.
Ich schwöre du hast es gehört.
Es ist ein mächtiger Ton. ]


(Drumming Song)






If you could only see the beast you've made of me
I held it in but now it seems you've set it running free
Screaming in the dark, I howl when we're apart
Drag my teeth across your chest to tast your beating heart

[ Wenn du nur die Bestie sehen könntest, die du aus mir gemacht hast
Ich hielt es zurück, aber jetzt kommt es mir so vor, als würdest du es frei lassen
schreie in der Dunkelheit, ich heule, wenn wir getrennt sind
schleife mit meinen Zähnen über deine Brust um dein klopfendes Herz zu schmecken ]

(Howl)





I'm not calling you a liar,
Just don't lie to me.
I'm not calling you a theif,
Just don't steal from me,
I'm not calling you a ghost,
Just stop haunting me,
And i'll love you so much,
I'm gonna let you,
Kill me.

 [ Ich nenne dich nicht einen Lügner
Lüg mich einfach nicht an
Ich nenne dich nicht einen Dieb
Bestiehl mich einfach nicht
Ich nenne dich nicht ein Gespenst
Hör einfach auf, mich zu verfolgen
Und ich werde dich so sehr lieben
Dass ich es zulassen werde,
dass du mich tötest ]

(I'm not calling you a Liar)














noch ein Schneehase















Mittwoch, 1. Dezember 2010

vicious circle

Schreie hallen durch die nächtliche Stille. Türen knallen.
Ein leises Schluchzen dringt an ihr Ohr. Sie schließt die
Augen und hofft es wäre endlich vorbei. Doch es hat
gerade erst angefangen. Das alles ist erst der Anfang
einer langen unruhigen Nacht.
Eine Tür geht auf. Schritte sind zu hören. Eine Person
mit tiefer Stimme redet. Undeutlich. Ein wenig verzerrt
gelangen die Worte an ihr Ohr. Es sind die üblichen
Versprechen wie jede Nacht. Jede Nacht diese
schmeichelnden Worte. Dieser Lügner. Dieser Idiot.
Er schafft es immer wieder.
Sie glaubt ihm. Sie steigt in das Boot der Lügen und
fährt auf dem Wasser der Versprechungen.
Das Schluchzen hört auf. Stille kehrt ein. Sie macht die
Augen zu und hofft dass es vorbei ist.

In ihren Träumen schwebt sie dahin. Sie ist in ihrer
eigenen kleinen Welt. Für einen kurzen Moment ist alles
vergessen. Nichts ist passiert.

Ein greller Schrei zerstört diesen Gedanken. Wie ein tiefes
Donnergrollen halt es durch das Haus. Sie hört die zwei
Stimmen streiten. Ein hitziges Wortgefecht entflammt und
keiner gibt auf. Ein Knallen. Hand auf Haut. Es bringt sie
zum schweigen. Er hat das Sagen. Das zeigt er ihr.
Sie überspielt den Schmerz. Sie versucht zu lächeln. Ihr
Gesicht ist verzehrt. Er lässt erneut die Hand auf sie
niederprallen. Wieder und immer wieder. Sie wimmert.
Leise und dann lauter. Sie weint. Sie schreit.
Er lässt von ihr ab. Er geht.
Langsam legt sie ihren Kopf in ihre Knie. Leise. Ganz
leise weint sie in die Stille der Nacht..

Ihre Tür öffnet sich. Eine Gestalt tritt ein. Sie setzt sich
auf ihre Bettkante. Streicht ihr über das Gesicht.
"Es tut mir leid mein Schatz. Er will das alles gar nicht.
Bald wird alles gut. Das verspreche ich dir."
Ihre Tränen tropfen auf ihr Gesicht. Brennen unerträglich.
Sie erhebt sich. Verlässt den Raum.

Nein. Es würde nicht gut werden. Nichts würde mehr gut
werden. Es war zu spät. Die Schrei sagten alles. Ihr
Flecken übersäter Körper sagte alles. Die Alkoholflaschen
in der Ecke sagten alles. Er würde nicht aufhören. Er würde
weiter machen. Immer wieder. Nacht für Nacht.
Sie konnte nichts für ihre Mutter tun. Sie war nur ein Kind.

cold invisible punishment



draußen biegen sich die Bäume
und die Äste knacken

ich öffne die Tür und der Wind peitscht mir entgegen
wie stechendes Feuer
treibt er mir Tränen in die Augen

zisch...zisch...
wie eine Peitsche

schützend erhebe ich meine Hand
halte sie vor mein Gesicht
ohne Gnade schlägt er auf meine Finger
sie werden taub
leblos

zisch...zisch...
wie eine unsichtbare Peitsche

Tränen laufen über mein Gesicht
und gefrieren im eisigem Wind

zisch...zisch...
macht die Peitsche

ich sinke auf den Boden
schnappe nach Luft
alles tut weh

zisch...zisch...
macht die Peitsche leise

sie saust auf mich nieder
immer und immer wieder


sie ist meine Bestrafung


 

Dienstag, 30. November 2010

die Geschichte vom Menschen, der immer fragte

"Wer bin ich?"
Fragte der Mensch einst sich selbst, wusste jedoch keine Antwort
und ging mit dieser Frage zu seinen Eltern.
Die Eltern lächelten und sagten:
"Du bist unser Kind!"

"Wer bin ich?"
Unzufrieden mit der Antwort der Eltern fragte der Mensch weiter
und ging deshalb zu seinen Geschwistern.
Auch diese lächelten nur und antworteten:
"Du bist unsere Schwester!"

"Wer bin ich?"
Unglücklich mit der Antwort der Geschwister fragte der Mensch erneut
und ging zu seinen Freunden.
Diese lächelten ebenfalls und sagten:
"Du bist unsere Freundin!"

"Wer bin ich?"
Verärgert über die Antwort der Freunde fragte sich der Mensch erneut
aber ging diesmal zu fremden, meinungsunabhänigen Personen.
Sie sagten nur:
"Du bist ein Fremder!"

"Wer bin ich?"
Wütend auf die gegebenen Antworten der Mitmenschen
und voller Enttäuschung schwirrte die Frage weiter in dem Kopf des Menschen.



"Wie könnt ihr so unterschiedliche Meinungen über mich haben,
wenn ich doch angeblich nur einmal da bin?
Wie kann ich ich sein,
wenn ihr alle mich als was anderes bezeichnet?
Wie könnt ihr eure eigenen Antworten so einfach hinnehmen?
Wieso seit ihr mit dem Offensichtlichem zufrieden?"



"Wer bin ich denn jetzt nun?
Die Person, die ihr glaubt,
dass ich sie sei?
Der Mensch, den nur ich kenne,
da er tief in mir verborgen ist?
Bin ich denn überhaupt ich
oder doch jemand anderes?
Wenn ja,
wo steckt dann mein richtiges ICH?
Was macht mich denn dann aus,
wenn ich ich bin?
Gibt es überhaupt ein ICH
oder sind die Fragen unnötig?"


Ohne auch nur eine Antwort zu bekommen
fragt der Mensch weiter
in der Hoffnung irgendwann Antworten zu finden
auf die Fragen die ihm wichtig sind und ihn beschäftigen!


Montag, 29. November 2010

zwiegespalten

Wie lange ist es jetzt her? 5 Monate? Oder doch schon länger? Egal wie lange es her ist. Die Erinnerung sind so frisch als wäre es gestern gewesen. Die Verwunderung. Der Schmerz. Die Verzweiflung. Alles fühlt sich so echt an. So real. Zum greifen nah. Selbst die aufkeimende Wut scheint unkontrollierbar nah. Mädchen, spürst du das denn nicht auch? Merkst du nicht wie der Vulkan im Inneren brodelt und droht auszubrechen? Nein du merkst es nicht. Du spürst es nichts. Du verstehst auch nichts. Weder warum ich wütend, noch warum sich manchmal Hass in mir breit macht, wenn ich dich in der Schule sehe. Du verstehst nicht warum ich den Sommer wieder haben will. NEIN! Nicht wegen der Sonne, dem tollen Waldbeer-Joghurt Eis, sondern wegen DIR! Man Mädchen warum siehst du denn nicht ein wie mir der Sommer fehlt? Die Zeit mit dir. Fandest du sie denn nicht schön? War es für dich nichts besonders? Für mich schon: Du warst die Person, der ich alles anvertrauen konnte. ALLES! Selbst heute weißt du einige Dinge, die niemand sonst erfahren wird. Du warst die Person, bei der ich keine Angst haben musste ich selbst zu sein. Die Person, die mich verstanden hat, die Rat wusste und immer für mich da war. Und das alles hast du zerstört. Mit nur 3 Worten. 3 Worte die alles kaputt gemacht haben. Die Trümmer hinterlassen haben, die man nicht mehr aufbauen kann. Und wofür? Ja das frag ich mich jetzt immer noch. Doch stattdessen lächelst du mich an und fragst: "Wie geht es dir? Wie läuft es bei dir, den Jungs und in der Liebe?" Jedes mal wenn du mich anguckst und eben genau diese Frage stellst, würde ich am liebsten ausrasten. Warum wirst du dich fragen? Na weil du so tust als sei alles in Ordnung, als sei nichts gewesen. Als hätte es unsere gemeinsame Zeit nie gegeben. Und deine 3 dummen, überheblichen Worte von dir auch nicht. Mädchen, glaubst du ich kann das einfach so hinnehmen? Glaubst du ich freue mich zu sehen wie du mit den Jungs flirtest, wie du mich danach unschuldig anguckst und mir zu lächelst? Ich bitte dich, das kann nicht dein Ernst sein! Aber andererseits seh ich dich an und die Wut in mir vereebt und Tränen steigen auf. Ich kann dir noch nicht mal genau sagen warum. Vielleicht weil ich manchmal selber denke ein bisschen zu streng mit dir gewesen zu sein. Immerhin kann jeder sich mal einer Sache unsicher sein. Besonders wenn man in der Pubertät ist und genauso wie du, nicht weiß zu welchem Ufer man gehört. Ich versteh das schon. EHRLICH! Das einzige was ich nicht verstehen kann, ist wie nur 3 Worte alles kaputt machen können. Ich glaub das werde ich erst verstehen können, wenn der Abgrund, der jetzt zwischen uns klafft, kleiner geworden ist und wir uns wieder annähern können ohne in den alten Wunden zu stochern.

Sonntag, 28. November 2010

dreamers stay alone








Seit Jahrhunderten
träumen Menschen zu fliegen
und frei zu sein.


Das sind Träumer.
Dumme Idioten.
Spinner, die kein Wert auf Realität legen richtig?
Idioten, die irgendwo in ihrer Traumwelt gefangen sind richtig?
Falsch!


Sie versuchen doch nur ihre Träume zur Realität werden zu lassen.
Das scheinbar Unmögliche ins Mögliche zu verwandeln.
Sie setzen dort an, wo andere schon aufgegeben haben.
Aber sind sie deswegen gleich Idioten und Spinner?
Verdienen sie es ausgelacht, verspottet und verstoßen zu werden?

Anstatt sie zu verspotten
und ihre Träume in Grund und Boden zu stampfen,
sollten wir sie unterstützen, sie in ihren Ansichten bekräftigen
und ein Stück mehr an das Unmögliche glauben!



Wer hat denn nicht schon einmal davon geträumt,
wie ein Vogel die Flügel aus zu breiten,
sich in die Lüfte zu schwingen,
und einfach mal das Gefühl von purer Freiheit zu erleben?

Jeder !

Da bin ich mir sicher !




Und wer immer an seine Träume festgehalten hat
und frei ist,
sei es auch nur in seinen Gedanken,
der wird allein bleiben,
denn nur dieser Person gehört das Gefühl
von grenzenloser Freiheit
und kein anderer wird ihn da verstehen können !




 








 


Donnerstag, 25. November 2010

my egoistical obsession


Seine braunen Augen ziehen mich
zum Grund des Ozeans
und erfüllen meine tiefsten Wünsche,
bevor ich in ihnen ertrinke.


Die Lippen, die sich zum Takt meines Herzens bewegen,
flüstern mir Versprechen zu,
die mich auf eine Reise ins Ungewisse einladen.


Sanfte Hände berühren meine Wange
und gleiten an meinen Armen vorbei.
Sie halten meine Hand und geben mir den nötigen Halt,
um die knisternde Atmosphäre zu ertragen.


Seine Stimme zerreißt die drückende Stille,
entführt mich in ein fernes Land
und bettet mich in sanfte Illusionen.


Das Glück scheint zum Greifen nah,
ist auf unser Seite.


Nein!
Ich sage es keinem.
Ich verrate nichts.
Es gehört nur uns.
Nur mir!


Deine Augen.
Deine Versprechen.
Deine Lippen.
Deine Stimme.
Deine Hände.
Deine Liebe.
Dein Herz.


Nein!
Ich sage es keinem.
Ich verrate es nicht.
Keiner brauch es wissen.
Unser Glück.
Es gehört nur uns!
Nur mir!




Du bist meine Begierde.

Du bist mein kleines Geheimnis.

Du bist meins.











 








Now tell me,

am I important enough

to be a part of your life ?






 

Mittwoch, 24. November 2010

die Zeit der Weihnachtsmuffel beginnt




"In einem Monat ist Weihnachten!"

äh...Ja...na und?
Was soll mir das jetzt sagen?

Vielleicht dass schon seit Ende des Sommers
Lebkuchen und Schokoweihnachtsmänner
in den Supermärkten
darauf warten endlich gekauft zu werden?

Vielleicht dass schon seit Ende Oktober
fast in allen Einkaufshäusern Weihnachtsdeko rumhängt,
riesige Weihnachtsbäume einen dem Weg in ein Geschäft versperren?

Vielleicht dass der Geschenkekauf
schon im vollen Gange ist
und langsam Hektik ausbricht
weil man ja nichts für die Liebsten findet,
obwohl es bei dem Fest eigentlich
nicht um materielle Sachen gehen soll?

Vielleicht dass man sich jetzt schon Gedanken
darüber macht,
wann wo und bei wem man feiert,
und dabei rauskommt ,
dass man den heiligen Abend
mit den nervigen Kindern der großen Schwester verbringt?


Jetzt mal ehrlich,
was macht heutzutage Weihnachten noch aus?

Die Geschenke,
die man bekommt?
Der ganze Stress
in der Vorweihnachtszeit?
Wo ist denn die ganze Freunde
und Liebe hin?
Die ganze Wärme,
die früher einmal auf den Gesichtern
der Leute lag,
denen man auf der Straße begegnet ist?
Das Funkeln in den Augen der Kinder,
wenn man ihnen vom Weihnachtsmann erzählt hat?
Die Nähe der Familie
wenn man am Weihnachtsabend
gemeinsam vor dem geschmückten Baum saß?

Sind es wirklich nur die Geschenke
um die es sich heutzutage dreht?
Sind es nur noch die materiellen Dinge,
die uns glücklich machen?





Wenn das wirklich alles ist
was heutzutage von Weihnachten
übrig geblieben ist,
dann bin ich froh
ein kleiner Weihnachtsmuffel zu sein!








k(l)eine Schneehasen




















































Dienstag, 23. November 2010

Lasst mich in Ruhe! Ich bin gereizt!



Es gibt Tage an denen alles super gut läuft
und man am liebsten die ganze Welt umarmen möchte!
Es gibt Tage an denen nichts und niemand
einem die gute Laune nehmen kann!
Und es gibt Tage an denen
einem alles auf die Nerven geht und man das Gefühl hat
kurz vor dem Ausrasten zu sein!

Ja solche Tage hat jeder mal...
auch ich!

An manchen Tagen
kann ich meine Mitmenschen nicht ertragen.
Noch nicht einmal meine eigenen Freunde.
Und ihre Fragen schon gar nicht:

Wie gehts dir?

Was ist nur los mit dir?

Bist du traurig?

Warum weinst du?

Kann ich dir irgendwie helfen?

Warum ignorierst du mich?


am liebsten würde man dann sagen:

Mir gehts perfekt!
Besser könnte es gar nicht laufen!

Mit mir ist gar nichts los!

Nein! Ich bin nicht traurig!
Mir gehts super!

Nein! Ich weine nicht!
Mein Auge tränt nur!

Nein! Du kannst mir nicht helfen verdammt noch mal!

Ich ignorier dich gar nicht!
Ich versuche nur dein Gelabber zu überhören!


Natürlich sagt man das nicht!
(Was wäre man auch für eine Freundin?)
Demnach schweigt man vor sich hin,
frisst die Probleme in sich rein
und versucht anderen Personen nicht zur Last zufallen,
bis man irgendwann nicht mehr kann,
bis sich die ganze Wut in einem staut
und man doch ein wenig überreagiert!

Man meckert seine Freundin an
und sofort danach denkt man sich:
Tut mir leid!
Das wollte ich nicht!
Das macht die Pubertät!
Die dummen Hormone,
du weißst schon!


Aber ist das wirlich ein Grund für die eigene Laune?
Ist man nicht selber daran Schuld
und nicht die Pubertät?




Sonntag, 21. November 2010

Romeo und Julia reloaded


Wer kennt sie nicht?
Romeo und Julia?
die beiden Hauptfiguren in Shakespeare's Tragödie?
2 junge Liebende, die aus verfeindeten Familien stammen?


Schüler finden es öde und langweilig
Lehrer lobenswert und ein literarisches Meisterwerk

demnach wandeln wir
das kleine "Meisterwerk" ein wenig ab (:



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Romeo und Julia reloaded
frei nach den Albernheiten von W.E. und E.F.
Abweichungen vom Original sind zu erwarten
(es wird keine Haftung übernommen)




Szenerie:
ein mehr oder weniger bekanntes Sportforum
in der wunderbaren Bärenstadt

Personen:
Romina, das "ganz" normale Mädchen
Wiebke, ihre ehrenwerte Freundin
Julius, ein noch nicht ganz bekannter Sportler






to be continued


Mittwoch, 17. November 2010

N o v e m b e r r e g e n



 



ich öffne die Tür
kalte Luft schlägt mir entgegen

ich atme tief durch
nehme den Sauerstoff in mir auf

ich gehe ein Schritt in Richtung Straße
Regen prasselt auf mich nieder

Tropfen perlen von meinem Gesicht
Gänsehaut überzieht meine Arme

Menschen gehen mit Schirmen an mir vorbei
rennen in die Häuser

ich renne
springe in kleine Pfützen

ich breite die Arme aus
empfange den Regen

drehe mich endlos im Kreis
ringe nach Luft

sinke zu Boden
grinse den Himmel an





Es ist der Novemberregen,
der die bösen Geister vertreibt.
Es ist der Novemberregen,
der mein Kopf durchflutet.
Es ist der Novemberregen,
der die Erinnerungen an dich auslöscht.
Es ist der Novemberregen,
der den Schmerz auffrisst.
Es ist der Novemberregen,
der mich von der Vergangenheit befreit.
Es ist der Novemberregen,
der mir neue Hoffnung gibt.






Novemberregen


Novemberregen


Novemberregen