Samstag, 11. Dezember 2010

indefenso



Der Gedanke bebt in ihrem Kopf. Flammt in ihren Augen auf.
Und prickelt auf ihrer Haut.
Das Gefühl ist unbeschreiblich. Fast wie mit einem Donnergrollen zu vergleichen.
Es schwillt langsam, ganz langsam an. Findet seinen Höhepunkt in einem Blitz,
der den Himmel teilt.
Die Nacht wird zum Tag und sie tanzen als wäre es ihr letzter.


Es ist so weit. Nägel krallen sich in warme, weiche Haut
wie die Zähne eines Raubtiers in den Nacken der Beute.
Nicht fähig zu zappeln. Nicht fähig zu entkommen. NIcht fähig zu atmen.
Dem Monster hilflos ausgeliefert.

Er leckt sich das Blut von den Lippen. Zieht die Krallen aus der Haut.
Unschuldig. Hilflos. Naiv.
Blind ist sie ihm in die Arme gelaufen. Hat ihm geglaubt.
Er war gierig. Stark und in allem überlegen.
Nun liegt sie am Boden. Seine Beute.



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen