Die ganze Zeit war ich damit beschäftigt
den Sternen hinter zu jagen.
Dabei hab ich nicht bemerkt,
wie er sich leise eingeschlichen hat.
Lieb, leise, auf Samtpfoten.
Wie er ein Spalt zwischen der Mauer gefunden hat,
durchgeschlüpft ist
und ungeachtet Lügen verstreuen konnte.
Ich bin ihm und seinen Verlockungen in die Falle getappt.
Habe mich bereden und einhüllen lassen
von der falschen Wahrheit.
Er hat das Richtige falsch werden lassen.
Nun bin ich ihm gnadenlos ausgeliefert.
Kann mich aus seinen starken Armen nicht befreien.
Der Kampf raubt mir all meine Kraft,
kann kaum atmen.
Mit letztem Mut und mit ein wenig Hoffnung
auf Hilfe schreie ich.
Schreie bis meine Lungen schmerzen.
Bis ich einsehe dass ich im weit unterlegen bin.
Nichts kann ich tun.
Süß lächelt er mich mit seinem Honigmund an,
teuflisch klingt sein lachen,
fast so wie er selbst.
Mit seinen Klauen streicht er mir nachts
im Schlaf über die Wange.
Verhindert schöne Träume,
meine Möglichkeit in eine bessere Welt zu fliehen.
Er flüstert mir grausige Kreaturen ins Ohr
bis alles um mich herum trostlos und grau wird.
Nichts habe ich mehr.
Nur seine trügerischen Lügen
denen ich gefolgt bin.
