Sonntag, 30. Januar 2011

white swan










         "  Ich hab es gefühlt ,
               
              es war perfekt .


 

                  Ich war perfekt !  "








Natalie Portman - Black Swan



Freitag, 21. Januar 2011

rennen, bis ans Ende der Welt - einfach frei sein!




Der Himmel wechselt von blau zu schwarz. Der Regen prasselt auf den Asphalt.
Die Luft riecht frisch. Es wird Zeit.
Ich will rennen, loslassen. Alles ausblenden. Alles vergessen.

Ich wiil frei sein!


Gib mir deine Hand und wir rennen zusammen.
Egal wohin.
Es ist egal wohin es geht,
wohin uns der Wind treibt.
Ja es ist egal,
solange du bei mir bist.


Bitte nimm meine Hand, halt sie fest.
Bitte lass sie nicht los.
Gemeinsam entkommen wir dem Grau,
rennen bis unsere Füße bluten.

Gemeinsam rennen wir bis ans Ende der Welt!




Traust du dich?


Kommst du mit?








Bist du zu feige, so gehe ich allein,
bestreite meinen Weg selbst.
Kommst du nicht mit, so renne ich fort.

Ich renne bis ans Ende der Welt,
wo Träumer erwünscht sind,
wo Fehler keine Rolle spielen,
wo ein Neuanfang möglich ist.

Ich renne bis ans Ende
und dann werde ich springen -

der Freiheit direkt in die Arme!





 und jetzt sag mir


Nimmst du meine Hand?


Kommst du mit mir?



Traust du dich?





Sonntag, 16. Januar 2011

falling asleep with fear







Wenn ich in deinen Arm kurz davor bin einzuschlafen,
bekomme ich Angst.
Angst in deinem Arm einzuschlafen
und am nächsten Tag festzustellen,
dass du weg bist.



Weg!
einfach so


Weg!
ohne ein Wort


Weg!
 mit allem was ich dir gab






Weg!





für immer!








Donnerstag, 13. Januar 2011

Hallo du wunderbares Selbstbild!



"Was siehst du eigentlich,
wenn du in den Spiegel schaust?"




Wenn ich in den Spiegel schaue,
dann seh ich nichts menschliches mehr.
Nein, wenn ich in den Spiegel schaue,
dann seh ich keinen Menschen,
sondern ein Monster.
Ein verbittertes Monster
mit blutrot unterlaufenen Augen.
Ein Monster das jeden verletzt,
der auch nur in seine Nähe kommt.


Ja ich sehe ein dummes, feiges Monster.




Siehst du es auch?





vielleicht...



Eigentlich ist es ganz einfach, ganz leicht,
kinderleicht!
Aber nicht für mich.

Eigentlich ist es nur ein Satz.
Ein klitzekleiner Satz.
Eigentlich.
Aber nicht für mich!

Ja vielleicht bin ich schuld.
Schuld am Streit.
Schuld an allem.
Aber vielleicht auch nicht.

Ja vielleicht hab ich alles kaputt gemacht.
Unser Vertrauen.
Unsere Freundschaft.
Aber vielleicht auch nicht.

Ja vielleicht bin ich kindisch.
Absolut dumm.
Intolerant.
Eifersüchtig.
Aber vielleicht auch nicht.

Ja vielleicht mach ich mit jedem weiteren Wort
alles nur noch schlimmer.
Aber vielleicht auch nicht.

Ja vielleicht sind wir noch zuretten.
Vielleicht bin ich es.

Ja vielleicht muss das alles so sein.
Nur in Ausnahmesituationen erkennt man
wer einem wirklich wichtig ist.

Ja vielleicht muss man sich streiten ,
um wahre Freundschaft zuerkennen.



Ja vielleicht bin ich wirklich schuld an allem.
Vielleicht bin ich wirklich dumm, überheblich und kindisch.
Aber das bin nunmal ich,
das weißt du.




Vielleicht brauch ich den Satz nicht sagen.
Ja vielleicht hast du schon erkannt
dass es mir leid tut
und mich entschuldigen will.




Ja vielleicht!






Sonntag, 9. Januar 2011

die Schönheit des nächtlichen Augenblicks



Ich bin dir ganz nah.
Fühle die Wärme deines Körpers.
Wie eine Decke hüllt sie mich ein.
Ich höre dein leises Atmen.
Ruhig, gleichmäßig.
Spüre deinen Arm.
Bei dir fühl ich mich geborgen.
Nichts kann mir Angst machen.
Nichts!


Deine Augen sind geschlossen.
Verborgen ist das unergründliche Braun.
Das Geheimnis.
Dein Gesicht wirkt friedlich.
Ein Lächeln umspielt deine sanften Lippen.
Ein Kuss.
Nur ein Kuss noch bevor ich einschlafe.
Bitte!


Unsere Hände berühren sich fast.
Einen Zentimeter von einander entfernt.
Ich will dich anfassen.
Berühren.
Spüren.
Doch ich kann nicht.
Ich darf diesen Moment nicht zerstören.
Den Moment der absoluten Schönheit.
Nein ich darf nicht.


Nein!






Oh du wunderbarer Moment,
du grenzenlose Schönheit,
du unfassbar großes Glück
ich flehe dich an
bleib für immer!
Bitte bleib bei mir.
Geh nicht.




Bitte!






Musik, die verbindet






Philipp Poisel



Tausend Farben, tausend Lichter, tausend Farben und Gesichter
und irgendwo
dazwischen Du.
Irgendwo im großen Meer,
dich zu finden fiel mir schwer.
Hab dich bald auch schon verlor'n


(Als gäbs kein Morgen mehr)




Und wenn wir uns irgendwann wieder sehn
Bleibt mir bestimmt mein Atem stehen
Wenn nicht mein Herz in tausend Stücke bricht
Ich denk an dich, denn etwas anderes kann ich nicht mehr

(Irgendwann)




Ich hab furchtbar Angst vor'm Tod,
ich hoffe ich bin dort nicht allein,
auch wenn das Leben manchmal traurig ist,
bin ich froh, froh dabei zu sein.

(Froh dabei zu sein)










Sonntag, 2. Januar 2011

verbrannt und für immer ausgelöscht








Vor über einem halben Jahr hast du alles verändert.
Mein Denken.
Mein Handeln.

Mich!



Du hast jede Seite meines Tagebuches ausgefüllt,
hast sie besudelt.

Doch nun ist es vorbei.

Alles!



Du bist nicht länger das Gespenst,
das in meinem Kopf spukt
und meine Gedanken durcheinander bringt.

Du bist nicht länger der Orkan,
der alles zerstört
und Trümmer hinterlässt.



Ich hab eine Mauer um mich herum erbaut.

Ich hab dich weggesperrt.


Ich hab ein Feuer entfacht.

Ich hab dich verbrannt.

Für immer!



Du bist nur noch eine Erinnerung.

Zwar eine starke
und teilweise auch eine beängstigende.

Aber immerhin nur eine Erinnerung.



Nichts weiter!















Nichts!

















und trotzdem werde ich dich nicht vergessen können

ein Blick zurück



Wenn sich der Trubel der letzten Tage gelegt hat,
sitzt man auf dem Bett, hört Musik, schließt die Augen
und denkt an das alte Jahr zurück.
Was man alles gesehen hat.
Was man alles gefühlt hat.
Was man alles erlebt hat.

Man denkt an die Momente, die gerade erst geschehen sind
und doch verschwommen wirken.
Man denkt an die Momente, die schon Monate zurück liegen
und man trotzdem glasklar vor Augen hat,
als wären sie erst gestern geschehen.
An Momente, die unwichtig erschienen, als sie passiert sind
und erst später an Bedeutung zu nehmen,
weil sie im nachhinein etwas verändert haben.
Man denkt an unvergessliche Momente!

Wenn man dann so allein im Zimmer sitzt,
bleibt man mit seinen Gedanken auch bei Menschen hängen,
die das letzte Jahr geprägt haben.
Menschen, die man vor kurzem erst kennengelernt hat.
Menschen ,wo man glaubte sie nie wieder zusehen.
Menschen, die man schon sein Leben lang kennt.
Menschen, die man am liebsten vergessen würde,
weil sie einem so weh getan haben,
dass man ihre bloße Anwesenheit nicht mehr ertragen kann.
Aber man denkt auch an Menschen,
die einem so wichtig geworden sind
dass man sie nie wieder loslassen will.
Man denkt an Menschen, die alles verändert haben.
Ob das nun positiv oder negativ war,
ist da teilweise egal.

Manchmal denkt man viel zu viel nach
und zu oft an die Vergangenheit
und vergisst dabei nach vorne zuschauen.
Dabei vergisst man vorallem, dass die Gegenwart
oftmals das ist, was zählt
und nicht die Vergangenheit.