Sonntag, 2. Januar 2011

ein Blick zurück



Wenn sich der Trubel der letzten Tage gelegt hat,
sitzt man auf dem Bett, hört Musik, schließt die Augen
und denkt an das alte Jahr zurück.
Was man alles gesehen hat.
Was man alles gefühlt hat.
Was man alles erlebt hat.

Man denkt an die Momente, die gerade erst geschehen sind
und doch verschwommen wirken.
Man denkt an die Momente, die schon Monate zurück liegen
und man trotzdem glasklar vor Augen hat,
als wären sie erst gestern geschehen.
An Momente, die unwichtig erschienen, als sie passiert sind
und erst später an Bedeutung zu nehmen,
weil sie im nachhinein etwas verändert haben.
Man denkt an unvergessliche Momente!

Wenn man dann so allein im Zimmer sitzt,
bleibt man mit seinen Gedanken auch bei Menschen hängen,
die das letzte Jahr geprägt haben.
Menschen, die man vor kurzem erst kennengelernt hat.
Menschen ,wo man glaubte sie nie wieder zusehen.
Menschen, die man schon sein Leben lang kennt.
Menschen, die man am liebsten vergessen würde,
weil sie einem so weh getan haben,
dass man ihre bloße Anwesenheit nicht mehr ertragen kann.
Aber man denkt auch an Menschen,
die einem so wichtig geworden sind
dass man sie nie wieder loslassen will.
Man denkt an Menschen, die alles verändert haben.
Ob das nun positiv oder negativ war,
ist da teilweise egal.

Manchmal denkt man viel zu viel nach
und zu oft an die Vergangenheit
und vergisst dabei nach vorne zuschauen.
Dabei vergisst man vorallem, dass die Gegenwart
oftmals das ist, was zählt
und nicht die Vergangenheit.





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