Sonntag, 9. Januar 2011

die Schönheit des nächtlichen Augenblicks



Ich bin dir ganz nah.
Fühle die Wärme deines Körpers.
Wie eine Decke hüllt sie mich ein.
Ich höre dein leises Atmen.
Ruhig, gleichmäßig.
Spüre deinen Arm.
Bei dir fühl ich mich geborgen.
Nichts kann mir Angst machen.
Nichts!


Deine Augen sind geschlossen.
Verborgen ist das unergründliche Braun.
Das Geheimnis.
Dein Gesicht wirkt friedlich.
Ein Lächeln umspielt deine sanften Lippen.
Ein Kuss.
Nur ein Kuss noch bevor ich einschlafe.
Bitte!


Unsere Hände berühren sich fast.
Einen Zentimeter von einander entfernt.
Ich will dich anfassen.
Berühren.
Spüren.
Doch ich kann nicht.
Ich darf diesen Moment nicht zerstören.
Den Moment der absoluten Schönheit.
Nein ich darf nicht.


Nein!






Oh du wunderbarer Moment,
du grenzenlose Schönheit,
du unfassbar großes Glück
ich flehe dich an
bleib für immer!
Bitte bleib bei mir.
Geh nicht.




Bitte!






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