Weder dich, noch unsere Zeit.
Ein bisschen von dir hängt immer noch fest in meinem Kopf.
Wie ein weißgrauer Schleier versperrt er mir
die Sicht.
Immer wieder denk ich an das tränenvermooderte
und depressionengetränkte Loch,
in dem du mich zurück gelassen hast.
Die Trauer mit der ich jede Nacht eingeschlafen
und jeden Morgen aufgewacht bin.
Ich spür das jeden Tag,
wenn auch nur unterschwellig.
Jeden Tag aufs neue erhoffe ich mir etwas von dir.
Sei es eine ganz besondere Bindung,
die uns ausmachen soll
oder gar eine neue Chance.
Meist ist es aber die Hoffnung auf eine Nachricht,
auf ein kleines Zeichen deiner Aufmerksamkeit,
nur für mich.
Aber da ist nichts, da kommt nichts,
alles bleibt ruhig und still.
Mein Kopf voll,
meine Augen trüb
und mein Herz unentschlossen.
Suchend und fragend lässt du mich zurück.
