Montag, 26. September 2011
Sonntag, 25. September 2011
du, der Regen und das Gefühl von Einsamkeit
" Es ist Zeit, ich muss gehen "
Ich nicke leicht.
Tränen steigen mir in die Augen.
Ein letzter flüchtiger Kuss
und eine schnelle Umarmung.
Die Tür fällt ins Schloss,
ich höre deine hastigen Schritte
die Treppe runter gehen.
Ich tapse auf den Balkon,
um ein allerletzten Blick auf dich
werfen zu dürfen.
Kaltes Nass berührt meine Zehenspitzen
und praselt auf meine Füße.
Ich halte mich am Geländer fest,
lehne mich weit rüber,
strecke mein Arm aus
und winke dir heftig zu.
Du erwiderst es kurz
aber dann sprintest du los,
mit dem Regenschirm in der Hand.
Drehst dich nicht mehr um.
Meine Tränen vermischen sich mit den Regentropfen,
die auf meine Wange tropfen.
Aus meinen Füßen weicht die Wärme.
Doch ich bleibe eisern stehen.
Ich will sehen wie du gehst,
nur diese wenigen Sekunden dich noch beobachten.
Deine Schitte sind gleichmäßig aber sehr schnell.
Schon hast du das Ende der Straße erreicht,
biegst ab und verschwindest aus meinem Blickfeld.
Ein undefinierbares Gefühl steigt in mir auf.
Hilflosigkeit, Trauer, Einsamkeit, Liebe.
Obwohl ich weiß dass wir uns wiedersehen,
Obwohl ich weiß dass wir uns wiedersehen,
sehr bald sogar,
wahrscheinlich noch diese Woche.
Doch trotzdem ist es jedes Mal komisch
dich gehen zu sehen.
" Und wenn wir uns irgendwann wieder sehn
Bleibt bestimmt mein Atem stehen
Wenn nicht mein Herz in tausend Stücke bricht
Ich denk an dich, denn etwas anderes kann ich nicht mehr "
Bleibt bestimmt mein Atem stehen
Wenn nicht mein Herz in tausend Stücke bricht
Ich denk an dich, denn etwas anderes kann ich nicht mehr "
Montag, 12. September 2011
"So wehrte ich mich wie ein starker Wolf, wenn ihn das Rudel aufgehetzter Hunde rings umstellt"
aufgeben kommt gar nicht in Frage
Kämpfen ist angesagt !
kämpfen
kämpfen
kämpfen
so leicht gebe ich nicht auf !
Donnerstag, 8. September 2011
Melodie mit Herz
Zwischen all dem lauten Stimmengewirr
dringt ein sanfter Klang an mein Ohr.
Du hast dich an das alte Klavier gesetzt
und deine Finger fliegen unbeschwert über die Tasten.
Ich geh auf dich zu.
Bleibe irgendwann stehen
und setzte mich neben dir.
Ein kurzes Lächeln huscht über deine Lippen,
während du spielst.
Du siehst auf.
"Spiel mir ein Lied."
Überrascht schaue ich auf das Klavier.
"Ich kann aber nicht spielen."
Nach kurzem Zögern lege ich meine Finger auf die Tasten,
fang an willkürlich etas zu spiele.
Mühelos, wie von selbst
gleiten sie über das Klavier
und erfüllen den Raum mit ein wundervollen Melodie.
Mittendrin setzt du ein,
vollendest den Klang.
Um Können oder Nicht-Können
geht es nicht.
Das Herz muss mit dabei sein !
Montag, 5. September 2011
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