Es gibt keine Worte dafür,
wenn man hört, dass ein geliebter Mensch,
wie aus dem Nichts gestorben ist.
Einfach so.
Ohne Vorwarnung:
Das wirft einen dann aus der Bahn.
Man weiß nicht wo oben
und unten ist.
Man wird in dem Moment
vollkommen von der Trauer überrannt.
Und die Verzweiflung nimmt überhand.
Ein Außenstehender kann dies vielleicht
nicht ganz begreifen.
Und nur verstehen,
wenn er das selbst auch erlebt hat.
Aber sonst gibt es für die Trauer
und Verzweiflung
des Trauernden keine Worte.
Muss es auch gar nicht.
Der jenige darf wortlos trauern.
Darf weinen,
wütend sein,
sauer sein,
verzweifelt
und hilflos sein,
er darf am Ende sein.
Für die Beteiligten gibt es dann
nichts wichtigeres als den Toten.
Dieser nimmt dann das komplette Gedankengut ein.
Sei es auch nur für wenge Momente.
Aber das zeigt,
dass wir uns zu schnell von Kleinigkeiten
ablenken und vielleicht sogar beeinflussen lassen.
Das wir machen Sachen den höheren Wert geben,
als das Leben selbst.
Wir müssen das Leben mehr schätzen.
Jeden Moment, deruns vergönnt ist,
müssen wir mit vollem Herzen genießen
Auch in schlechten Zeiten.
Die bringen nämlich auch gutes mit sich.
Mit dieser Erkenntnis startet ein neuer Tag.



