Sonntag, 31. Juli 2011

ein Vorfall, der mir die Augen öffnet



Es gibt keine Worte dafür,
wenn man hört, dass ein geliebter Mensch,
wie aus dem Nichts gestorben ist.
Einfach so.
Ohne Vorwarnung:
Das wirft einen dann aus der Bahn.
Man weiß nicht wo oben
und unten ist.
Man wird in dem Moment
vollkommen von der Trauer überrannt.
Und die Verzweiflung nimmt überhand.

Ein Außenstehender kann dies vielleicht
nicht ganz begreifen.
Und nur verstehen,
wenn er das selbst auch erlebt hat.
Aber sonst gibt es für die Trauer
und Verzweiflung
des Trauernden keine Worte.
Muss es auch gar nicht.
Der jenige darf wortlos trauern.
Darf weinen,
wütend sein,
sauer sein,
verzweifelt
und hilflos sein,
er darf am Ende sein.

Für die Beteiligten gibt es dann
nichts wichtigeres als den Toten.
Dieser nimmt dann das komplette Gedankengut ein.
Sei es auch nur für wenge Momente.

Aber das zeigt,
dass wir uns zu schnell von Kleinigkeiten
ablenken und vielleicht sogar beeinflussen lassen.
Das wir machen Sachen den höheren Wert geben,
als das Leben selbst.
Wir müssen das Leben mehr schätzen.
Jeden Moment, deruns vergönnt ist,
müssen wir mit vollem Herzen genießen
Auch in schlechten Zeiten.
Die bringen nämlich auch gutes mit sich.


Mit dieser Erkenntnis startet ein neuer Tag.



Samstag, 30. Juli 2011

just wanna back







Was mir fehlt, ist der Sand,
der zwischen meinen Zehen kitzelt.
Der kühle Wind,
der mir um die Ohren weht.
Das Rauschen des Wassers
und das Kreischen der Möwen.
Die salzige Luft,
die mich unbeschwert atmen lässt. 



Ich vermisse das Meer,
welches mich frühs mit einer Windböhe begrüßt
und abends mit prächtigen Farben verabschiedet hat.
Die beruhigende Wirkung
und den kleinen Hauch von Freiheit,
die mir täglich geschenkt wurden.
Das Gefühl sorgenlos zu sein.
Das Gefühl mit dir verbunden gewesen zu sein.




Ich will zurück !

Zurück ans Meer !










Montag, 11. Juli 2011

together.


die Mauer ist durchbrochen
der Weg ist nun frei
ein Schritt und wir hätten es geschafft
doch die Angst hält uns ab
die Ungewissheit verschreckt uns

verunsichert greif ich nach deiner Hand
bekomme Schutz,
Vertrauen und neuen Mut

nun tun sie es uns gleich
halten sich an den Händen
und bilden eine Menschenkette

zusammen schaffen wir es
Schritt für Schritt
über die zerbrochene Mauer
in gleißendes Licht







Montag, 4. Juli 2011

Spuren im Sand

Spuren im Sand

 Margaret Fishback Powers

 

 

Eines Nachts hatte ich einen Traum:
Ich ging am Meer entlang mit meinem Herrn.
Vor dem dunklen Nachthimmel erstrahlten,
Streiflichtern gleich, Bilder aus meinem Leben.
Und jedesmal sah ich zwei Fußspuren im Sand,
meine eigene und die meines Herrn.
Als das letzte Bild an meinen Augen vorübergezogen
war, blickte ich zurück. Ich erschrak, als ich entdeckte,
daß an vielen Stellen meines Lebensweges nur eine Spur
zu sehen war. Und das waren gerade die schwersten
Zeiten meines Lebens. 

Besorgt fragte ich den Herrn:
"Herr, als ich anfing, dir nachzufolgen, da hast du
mir versprochen, auf allen Wegen bei mir zu sein.
Aber jetzt entdecke ich, daß in den schwersten Zeiten
meines Lebens nur eine Spur im Sand zu sehen ist.
Warum hast du mich allein gelassen, als ich dich am
meisten brauchte?"

Da antwortete er:
"Mein liebes Kind, ich liebe dich und werde dich nie
allein lassen, erst recht nicht in Nöten und Schwierigkeiten.
Dort wo du nur eine Spur gesehen hast,
da habe ich dich getragen."





Tag des Vergebens & Vergessens






Fehler
Selbstzweifel
Enttäuschungen
ich befrei mich von all dem Gift,
das meinen Körper belastet
und meine Seele zerfrißt

ich lass das alles auf den Stuhl
der Vergangenheit liegen,
stehe auf
und laufe in Richtung Frieden