Samstag, 16. Oktober 2010

es ist fast so als...



 

ich laufe den Strand entlang
setzte meine Abdrücke in den Sand
ich atme durch und schmecke das Meer
und fühle mich geborgen

ich laufe weiter
sprüre den Wind in meinen Haaren
sehe die Sonne untergehen
fühle mich geborgen
und will nicht mehr gehen

ich laufe immer weiter
langsam erkenne ich meine Spuren
fang an zu lachen
und genieße den Moment
fühle mich geborgen
und will für immer bleiben

jetzt fang ich an zu rennen
breite meine Arme aus
wie ein Vogel seine Flügel
und fühl mich frei

am Ende dreh ich mich um
und muss erkennen
dass es meine Abdrücke nicht mehr gibt
das Meer hat mit jeder Welle
die Spuren verwischt

es ist fast so
als hätte es sie nicht gegeben

die Spuren sind nun weg
keiner hat sie gesehen
keiner weiß dass ich hier war

es ist fast so
als hätte es mich nie gegeben

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