Montag, 22. August 2011

what a wonderful day this could be





Familie. Mutter. Vatter. Brüder und Schwester.
Freunde. Beste Freundin. Bester Kumpel.
Verwandte. Tante. Onkel. Cousin.
Alle sitzen schon auf ihren Plätzen und warten gespannt.
Weiße Girlanden hängen von der Decke,
bewegen sich sanft bei dem kleinen Windhauch,
der durchs leicht geöffnete Fenster zieht.
 Ein wenig unruhig, aber dennoch glücklich wartet er.
Er wartet am Altar auf sie.
Mit seinen kurzen, schwarzen Haaren 
und in einen seidenen Anzug gehüllt,
steht er dort.
Minuten vergehen.
Nichts passiert.
Die Tür bleibt geschlossen.
Die Ringe unberührt.
Ein Flüstern geht durch die Menge.
Doch plötzlich hört man wie ein Auto vorfährt
und die Braut hereinschreitet.
Langsam, im Takt der Musik.
Ihre langes, schwarzes Haar wurde hochgesteckt.
Weiße Blüten zieren es.
Ein langer Schleier rundet alles ab.
Wie ein Engel schreitet sie den Gang entlang.
Der Bräutigam schnappt nach Luft
und sie errötet.
Das Ja-Wort wird gegeben,
die Ringe ausgetauscht.
Welch ein magischer und bezaubernder Moment.

Doch dann durchzieht ein weißer Nebel den Saal
und versperrt mir die Sicht auf das Geschehen.
Ich kämpfe mich durch die Reihen,
immer weiter nach vorn.
Ich bleibe stehen und der Nebel verschwindet langsam.
Nun sehe ich wo ich stehe.
Direkt vor dem Altar.
Erschrocken schaue ich mich um.
Alle starren mich erwartungsvoll an.
Ich blicke an mir herunter.
Das weiße Brautkleid,
das sie vorher an hatte,
trage nun ich.
Die weißen Blüten zieren nun mein braunes Haar.
Statt des Bräutigams stehst du vor mir,
hälst meine Hand
und bist gerade dabei mir den Ring anzustecken.
Nach kurzem Zögern, 
lasse ich es einfach zu.
Denn das ist es,
was ich mir erträumt habe.
Das ist der Moment der uns für immer verbindet.




mein Herz gehört dir





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