Von den kahlen, schwarzen Wänden hallen
die längst vergessen Stimmen der düsteren Vergangenheit.
Sie wispern und wimmern,
trauern und meckern.
Dringen leise, kaum merkbar
an mein Ohr.
Säuseln Lügen über Lügen,
die ich anfange zu glauben.
Sie krächzen, wie gefrässige schwarze Raben
und breiten sich wie eine klebrige, zähe Masse aus.
Und wie ein kleines Opfer verfange ich mich darin.
Komm nicht mehr los.
Die Stimmen und Bilder berauschen mich,
überschwemmen meine Sinne
und nehmen mir den Atem.
Sie sind so klar und rein wie ein weißes Tuch.
Sie hüllen mich ein.
Umschmeicheln mich nun mit schönen Worten.
Nehmen mich vollkommen ein
und führen mich in eine Welt,
der ich allein nicht entkommen kann.


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