Donnerstag, 29. Dezember 2011

die letzten Tage . . .







Die letzten Tage des Jahres sind angebrochen. 
Mit einem Blick aus dem Fenster erkenne ich, 
dass jetzt schon die Leute Feuerwerkskörper in Tüten
nach Hause tragen,
damit sie bald das neue Jahr begrüßen können.

Ich gehe ins Bad, schaue in den Spiegel,
fange schon beim bloßen Anblick meines Gesichtes an zu weinen.
Diese widerlichen Pickel und Pusteln, diese Windpocken!
Warum jetzt? Darauf war ich nicht gefasst.

Diese hässliche Fratze die mir dort entgegen blickt bin ich.
Dieses ekelige Etwas.
Wie kann man nur so hässlich sein?
Am liebsten würde ich diese Pusteln alle aufkrazten,
mein ganzes Gesicht zerfetzen,
meinen Körper zerstören.
Hässlich. Hässlich. Hässlich!

Das Jahr geht zu Ende und es hat sich nicht gebessert.
Hoffnungslosigkeit bestimmt immer noch mein Alltag.
Und immer wieder zu sehen, wie grausam man sich findet.

Die letzten Tage sind angebrochen . . .




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