Und beim ersten Wort, dass über ihre Lippen kommt,
das sie aussprechen,
fange ich an mich schuldig zu fühlen.
Ich fühle mich so schuldig und beschämt,
dass ich nicht anders kann und weinen muss.
Die Tränen hören gar nicht mehr auf.
Ich blicke zu dir.
Die Ruhe in Person,
nichts kann man in deinem Gesicht lesen,
außer pure Gelassenheit.
Ich sehe, nur ich bin es die sich hier schuldig fühlt.
Nur ich, obwohl du es auch solltest.
Du solltest genauso mit mir weinen.
Aber das tust du nicht.
Hurerei. Sünde. Schlampe.
Wie ein Echo hallen diese Wörter immer wieder
in meinem Kopf.
Ich spüre die heißen Tränen
nun noch schneller meine Wangen herab zulaufen,
ich schluchze und zittere.
Kann mich kaum beherrschen.
Will weg, ausbrechen, raus.
Will weg, ausbrechen, raus.
Nimm diese Schuld von mir, bitte.
Ich kann sie nicht länger tragen.
Sie zerreißt und zerfrißt mich innerlich.

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