"Willst du schon gehen?"
"Ja ich muss leider."
"Ok, schade. Ich hab dich lieb gewonnen.
Du bist so eine tolle Freundin.
Ich wünsche dir alles Gute auf deinem weiteren Weg.
Du weißt ja dass du immer zu uns kommen kannst,
du bist hier herzlich willkommen."
Mit jedem weiteren Wort, wird der Kloß in meinem Hals größer.
Mehr und mehr Tränen steigen mir in die Augen.
Und es kostet mich nun viel Überwindung,
um von allen Abschied zu nehmen.
Ich wünschte es wäre einfacher.
Es würde nicht so weh tun zugehen,
allen Tschüss zusagen
und dabei zu lächeln.
Aber das ist es nicht.
Es zerreißt mich bei dem Gedanken daran
alles hinter mir zulassen,
all diese Leute,
die ich so lieb gewonnen habe
und mittlerweile einfach brauche.
Mein Magen dreht sich bei dem Gedanken,
dass ihr ohne mich Spaß habt und glücklich seid um.
Meine Beine fangen an zu zittern
und ich weiß nicht ob ich diesen Schritt wirklich gehen will.
Immerwieder hoffe ich darauf,
dass einer von euch mich aufhält,
dass ich einem irgendwas bedeute
und mich nicht gehen lassen wird.
Doch das ist nicht der Fall.
Selbst du tust nichts.
Schaust zu Boden, lächelst nur.
Freust dich wahrscheinlich sogar.
Ich kann es nicht ertragen.
Was ist nur passiert?
Wie kann sowas gehen?
Tränen laufen nun über mein Gesicht.
Heiß. Salzig.
Sie brennen sich in meine Haut.
Und ich erkenne,
dass ich nicht gebraucht werde,
dass es besser ist zugehen.

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